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Lebenshilfe-Cup 2009

8. Internationaler Lebenshilfe-Cup


Der 8. Internationale Lebenshilfe-Cup 2009 geht an die Mannschaft Rigtersbleek/Enschede aus Holland!

Herzlichen Glückwunsch!



Gruppe Lavelsloh

Lebenshilfe Bremen Lebenshilfe Rinteln 
Lebenshilfe Rinteln Lebenshilfe Minden 
Lebenshilfe Minden Lebenshilfe Bremen :

Gruppe Bad Holzhausen

Lebenshilfe Lübbecke Lebenshilfe Herzberg 0
Lebenshilfe Herzberg Lebenshilfe Rigtersbleek (NL) 
Lebenshilfe Rigtersbleek (NL) Lebenshilfe Lübbecke 1

Platz 5

Lebenshilfe Lübbecke



 


Spiel um Platz 3

Lebenshilfe Rinteln

Lebenshilfe Herzberg
0
:
3


Endspiel um den Lebenshilfe Cup 2009


Lebenshilfe Rigtersbleek (NL)

:

Lebenshilfe Minden

3

 :

2
n.E.



Dabeisein ist alles!
Unter diesem Motto wird der „Lebenshilfe-Cup“ im Rahmen des Internationalen A-Junioren-Fußballturniers in Stemwede mittlerweile zum 8. Mal ausgetragen. Die Teilnahme der Fußballmannschaften verschiedener Einrichtungen der Behindertenhilfe hat sich inzwischen fest etabliert und soll grundsätzlich dazu beitragen, den Umgang von Menschen mit und ohne Behinderung zu normalisieren und die Kommunikation miteinander zu erleichtern. Was eignet sich dafür besser als das gemeinsame sportliche Erleben und das Fiebern um den Sieg? Vor allem das Fußballspiel spricht eine internationale Sprache und verbindet Menschen durch seine ganz eigene Faszination. In Deutschland, dem Land des Ballspiels, gilt dies umso mehr. Die Spieler mit Behinderung können Akzeptanz, Autonomität sowie Authenzität und Integration erfahren. In diesem Sinne stehen auch dieses Jahr wieder sechs Mannschaften auf dem Kleinfeld und schwitzen um den „Lebenshilfe-Cup“. Die Kicker spielen am Freitag, den 29. Mai 2009 zunächst an zwei externen  Austragungsorten, nämlich in Preußisch Oldendorf-Bad Holzhausen und im niedersächsischen Lavelsloh. Hier finden am Freitag die Vorrundenspiele statt und der sportliche Ehrgeiz wird im Hinblick auf den Pokal geweckt. Zusammen mit den ersten Spielen des A-Junioren-Turniers, die ebenfalls bereits am Freitag beginnen, ist dies ein besonderes Highlight für die Zuschauer und für die Akteure selbst, die auf diesem Wege die Spiele der großen internationalen Mannschaften miterleben und die Spieler kennen lernen können.

Auch 2009 zeichnet sich der „Lebenshilfe-Cup“ u.a. durch die Teilnahme eines internationalen Teams aus. Aus dem niederländischen Enschede reist zum dritten Mal die Mannschaft des Sportvereins V.V. Rigtersbleek an, die 2008 „Bronze“ errang. Die Erfahrungen vom letzten Mal sollen in diesem Jahr genutzt und die Platzierung somit weiter gesteigert werden. Von Anfang an dabei und mittlerweile zum 8. Mal nimmt die Mannschaft der Lübbecker Werkstätten am Wettkampf um den Cup teil. Nachdem sie in den letzten Jahren etwas schwächelten, sind sie dieses Jahr wieder voller Elan am Start. Zum vierten Mal werden die Kicker vom Martinshof aus Bremen dabei sein. Sie sind die Pokalverteidiger, denn 2008 holten sie sich verdient den Sieg. Auch die Mannschaft der Elster-Werkstätten aus Herzberg ist wieder mit von der Partie. Eine weitere Gastmannschaft wird das Team der Lebenshilfe Rinteln darstellen, die zum dritten Mal teilnehmen wird. Das Kicker-Team der Lebenshilfe Minden möchte den im letzten Jahr gesicherten Vize-Titel mindestens verteidigen.

Die Mannschaften der Lebenshilfe Minden, Rinteln und Bremen werden ihre Vorrundenspiele auf dem Lavelsloher Sportplatz austragen. In Bad Holzhausen finden zeitgleich die Vorrundenspiele der Mannschaften aus Herzberg, Rigtersbleek (Enschede) und Lübbecke statt. Alle Teams ersehnen sich den Einzug ins Finale und werden entsprechende Motivation an den Tag legen, um ihr Ziel zu erreichen. Die Spiele um Platz 5 sowie das kleine Finale um Platz 3 finden am Samstag auf der Sportanlage in Stemwede-Wehdem statt. Das Finale wird dann am Sonntag ebenfalls in Wehdem, direkt vor dem Finale der A-Junioren und vor etlichen Zuschauern bestritten. Auf einen fairen, spannenden Wettkampf!

8. Lebenshilfe-Cup: Die Mannschaften


Rigtersbleek (Enschede):
Der V.V. Rigtersbleek spielt seit 1986 mit einer Junioren- und einer Senioren-Mannschaft (10-55 Jahren) mit Menschen mit geistiger Behinderung und kann in diesem Bereich als Vorreiter in den Niederlanden bezeichnet werden. Mit viel Engagement nahmen sie 2007 erstmals teil und holten den 5. Platz. Pfingsten 2008 belegten sie Platz 3 des Lebenshilfe-Cups, 2009 haben sie sich noch mehr vorgenommen…

Bremen:
Die Kicker vom Martinshof waren 2003, 2004 und zuletzt 2008 dabei und konnten sich letztes Jahr den 1. Platz sichern. Teamgeist, Fair Play und Technik zeichnet ihre Spielweise aus. Die Mannschaft hat weiterhin trainiert und stellt eine ernsthafte Konkurrenz für alle fünf anderen Mannschaften dar. Natürlich wollen sie ihren Pokal verteidigen.

Herzberg:
Die Mannschaft der Elster-Werkstätten ist das erfolgreichste Team des Lebenshilfe-Cups mit bereits drei errungenen Siegen. Somit verblieb der Wanderpokal 2007 bei den Herzbergern. Nachdem sie sich 2008 eine Pause vom Lebenshilfe-Cup gönnten, ist in diesem Jahr wieder stark mit ihnen zu rechnen. Durch ihre Turnier-Erfahrung (auch international) und wöchentliches Training gelten sie – neben Bremen und Minden - als Topfavoriten auf den Titel.

Rinteln:
Die Mannschaft der Lebenshilfe Rinteln ist zum dritten Mal mit von der Partie. Mit einer eigenen Sporthalle kann das Team ideale Trainingsbedingungen vorweisen und ging im letzten Jahr als viert Platzierter aus dem Cup hervor. Spieler und Trainer meinen diese Platzierung sei steigerungsfähig. Das klingt glaubwürdig!

Minden:
Auch mit den Mindenern muss wieder stark gerechnet werden. Im letzten Jahr konnten sie sich zum wiederholten Male den Vize-Titel sichern! Jeden Freitagnachmittag trainieren sie insgesamt drei Stunden und sind optimal auf ihre Gegner vorbereitet. Die Mannschaft überzeugt mit Teamstärke und nimmt häufig an Spieltagen der Liga des BSNW teil.

Lübbecke:
Pfingsten 2009 wollen die Kicker der Lübbecker Werkstätten ihren quasi Heimvorteil nutzen und sich dem Pokal wieder annähern – oder ihn sich sogar wieder sichern. Sie haben regelmäßig trainiert, um sich optimal vorzubereiten und den anderen Mannschaften zu zeigen: „Das Runde muss in das Eckige!“